Die neue Freiheit auf 40 m²

Liebe Leserin, lieber Leser, vielleicht fragen Sie sich, warum ein Magazin für Mallorcas Südosten? Diese Geschichte möchten wir Ihnen gern erzählen. 

Dafür spulen wir die Zeit etwas zurück und gehen zu dem Zeitpunkt, an dem wir die Insel lieben lernten. Mit unserem gesamten Hausstand im Gepäck waren wir auf Wohnungssuche und bezogen im Sommer 2009 ein winzig kleines Appartement in Cala Figuera, einem bezaubernden Fischerort bei Santanyi im Südosten der Insel. Ein liebenswerter Mallorquiner, den wir schon einige Zeit kannten, vermietete uns nach einigem Zögern und der Frage: „Das reicht Euch?“ ein altes Ferien-Appartement für ein ganzes Jahr. 

Von nun an betrachteten wir uns als die glücklichsten Menschen und freuten uns riesig über unsere 40 Quadratmeter Wohnraum auf unserer Trauminsel direkt am Meer und über den Umstand, jederzeit darüber verfügen zu können. Die nun folgenden Aufenthalte auf Mallorca, ob kurz oder lang, wurden für uns zum Lieblingsthema, und wir erzählten wirklich Jedem von unseren Erlebnissen. Ohne Rücksicht auf Verluste schwärmten wir von unserem neuen Domizil, versuchten, Alle in unseren Bann zu ziehen und zu begeistern. Wir wollten unsere Freunde, Bekannte und auch all diejenigen, die uns bis dahin noch nicht so gut kannten, teilhaben lassen an unserer Freude und den Erlebnissen auf der Insel. In dieser Zeit entstand die vage Idee, alle Plätze zu beschreiben, zu illustrieren und die spannenden Menschen, denen wir seither begegnet sind, vorzustellen. Nur die Form gab uns noch einige Rätsel auf, doch dazu später mehr. 

Was feststand: unsere geerbten rot-weiß gestreiften Liegestühle müssen zu sehen sein. Die Liegestühle sind für uns das Sinnbild von Freiheit, sie haben uns zu den schönsten und auch entlegensten Plätzen auf der Insel begleitet und uns das Gefühl gegeben, dort allein sein zu können. Sie haben es bereits erahnt: 40 Quadratmeter Wohnraum können doch sehr eng sein, selbst wenn sie auf Mallorca liegen. Die einzige Möglichkeit, dieser Enge zu entgehen, bestand darin, die Insel ausgiebig zu erkunden. Lassen Sie sich überraschen und finden Sie heraus, wo überall auf der Insel die Liegestühle platziert waren. In jedem ISLA Magazin werden die Beiden an einem neuen Ort zu sehen sein, der Sehnsucht weckt. 

Das ISLA Magazin entstand in seiner Grundidee an einem grauen und nebeligen Tag in Lüneburg, und Sie kennen das sicherlich: Irgendwann bekommt man den Blues und dann träumt man sich weg. Wir folgten unserem Traum und waren sicher, es wird wunderbar. Der Weg bis zu der jetzigen Ausgabe war dann natürlich von allem etwas: Stress, Freude, Zweifel „Warum tun wir uns das an?“ bis hin zum Wow Effekt – „es sieht super aus“. Dafür bedanken wir uns an dieser Stelle ganz besonders bei dem gesamten Team, die diese Idee mitgetragen und verwirklicht haben. Unser gemeinsames Credo ist: Sie sollen beim Lesen der Berichte und Interviews und beim Blättern durch das Magazin die Freude und Begeisterung spüren, die wir Alle bei der Entwicklung und Gestaltung erlebt haben. Viel Freude beim Lesen!



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